Vitalcoach Tanja Herhold

Mehr Vitalität durch Dr. Kälte & Dr. Atmung

Bis vor wenigen Jahrhunderten haben wir noch sehr stark im Einklang mit der Natur gelebt. Wir mussten uns ständig an äußere Faktoren anpassen. Durch unsere lange Zeit in der Natur sind wir optimal ausgestattet, um den vielen Umweltbedingungen zu trotzen: 

Bei Kälte können unsere Mitochondrien – die Kraftzellen in unserem Körper – Wärme produzieren 

Bei Hitze dienen Blut- und Schweißfluss als Kühlsystem

Bei Nahrungsmangel sorgen LeberFettgewebe und Stressparameter für Energieversorgung

Bei Wassermangel hält die Niere Wasser und Mineralien zurück

Unser Immunsystem schützt uns vor Keimen, Bakterien etc. im Essen

Unsere Muskeln können uns Kilometerweit voranbringen, können unser Körpergewicht an steilen Hängen hochziehen, Kinder oder Nahrung tragen und Unterschlüpfe bauen

Unser komplexes Gehirn lässt uns planen und in die Zukunft denken – wir können uns organisieren und unglaublich tolle Dinge mit unseren Gedanken erschaffen. All diese Fähigkeiten und noch mehr haben wir entwickelt, weil es notwendig war, um zu Überleben.

Mit wiederkehrenden – ursprünglichen Reizen ist es möglich, deinen Körper wieder ganz gezielt darin zu schulen, mit altbekannten Herausforderungen umzugehen. Das führt zur Anpassung auf vielen Ebenen. Du setzt dich also mal wieder ganz bewusst und gezielt einem Stressfaktor aus, mit dem dein System auch umzugehen weiß.

Welche Maßnahmen sind dazu geeignet?

  • intermittierendes Fasten
  • Bewegung vor dem Essen 
  • High intensity Training 
  • Kältetraining  
  • artgerechte Ernährung 
  • Atemübungen 
  • Soziale Kontakte
  • Zeit in der Natur 
  • Erholungsphasen 

Bekannt ist dies aus dem Sport:

Du setzt z.B. mit Hilfe von Gewichten einen Reiz, gibst noch eine Prise Erholung und gute Ernährung dazu und mit etwas Geduld und Beständigkeit werden deine Muskeln sich anpassen und wachsen. Du wirst durch die Belastung widerstandsfähiger. Dieses Prinzip können wir uns natürlich auch in anderen Bereichen der Gesundheit zunutze machen.

Die Kraftwerke Deiner Zellen passen sich durch Kältetraining an, sie vermehren sich und das hat, neben der besseren Kältetoleranz, viele Auswirkungen auf die Gesundheit. Dein Energielevel steigt, verbesserte Konzentration, Aktivierung Deines Immunsystem.

Wie wäre mal kalt Duschen?

Die Vorteile einer kalten Dusche

Ein kalter Guss statt wohlig warmer Berieselung – warum? Das sind die Vorteile einer kalten Dusche:

  • sie stärkt das Immunsystem
  • sie fördert die Durchblutung
  • sie beugt Krampfadern vor
  • sie unterstützt Fettverbrennung
  • sie verringert Stress und Depressionen

Wie steige ich ein ?

Langsam vorbereiten & gezielt atmen

Ganz egal, ob du zuerst warm duschst oder sofort kalt: Bereite deinen Körper darauf vor.

Dusche ca. 10 Sekunden zuerst Deine Beine mit kaltem Wasser ab. Dann – auch für ca. 10 Sekunden – Deine Arme. Step – by – step …..bist Du es schaffst, ganz unter die kalte Dusche zu gehen. Dadurch bereitest du deinen Körper auf das kalte Wasser vor und bist weniger geschockt, als wenn du dich sofort unter das kalte Wasser stellst.

Tief durchatmen

Durch das kalte Wasser tendieren wir dazu, sehr schnell und flach zu atmen. Dadurch spürst du die Kälte jedoch noch mehr. Versuche also, trotz kaltem Wasser ruhig und tief zu atmen. Je ruhiger du atmest, desto weniger spürst du die Kälte. Du kannst auch schon vor der Dusche oder während du noch warm duschst mit der langsamen und tiefen Atmung anfangen. Das hilft dir später dabei, den Atemrhythmus beizubehalten.

Mach es jeden Tag!

Egal, wie du das mit dem kalten Duschen anstellst: Mach es jeden Tag! Selbst 30 Sekunden reichen schon aus. Dadurch gewöhnst du dich daran und es fällt dir mit der Zeit immer leichter.